Robinson Helicopter Crash Kills 2, nicht zuerst der Hersteller

Hubschrauberabsturz in San Pedro war nicht der erste des Herstellers

In einem vom National Transportation Safety Board (NTSB) veröffentlichten vorläufigen Bericht zum Absturz des Robinson R22-Hubschraubers am 4. Januar heißt es, dass ein Teil des Hauptrotorblatts nicht geborgen wurde, die Stelle, an der es abbrach, jedoch gezackt und eckig war. Die Robinson Helicopter Company veröffentlichte als Reaktion auf den Absturz vor der Küste von San Pedro eine eigene Stellungnahme: „Wir haben das Gefühl, dass das Rotorblatt höchstwahrscheinlich gebrochen ist, als es auf dem Wasser aufschlug.“ Aber NTSB ermittelt.“

Für den Untersuchungsbericht von entscheidender Bedeutung: „[d]er Betreiber berichtete, dass der Zweck des Fluges darin bestand, Luftaufnahmen von mehreren Kreuzfahrtschiffen in einem nahegelegenen Hafen zu machen. Der Hubschrauber verließ den Vorfeldbereich des Betreibers und flog zum Hafen. Er machte mehrere Umlaufbahnen um ein Schiff, und dann berichteten Zeugen, dass der Hubschrauber sich zu drehen begann, als er direkt ins Wasser sank.“ Aufgrund dieser Beschreibung erscheint es sehr wahrscheinlich, dass der Absturz nicht organisch durch normale Flugzeugmechaniker verursacht wurde.

Eine sogenannte „Deliktsreform“, der General Aviation Revitalization Act von 1994, schuf eine 18-jährige Ruhefrist für Hersteller der allgemeinen Luftfahrt. Dieser Hubschrauber war höchstens 12 Jahre alt, sodass weder Robinson noch Lycoming vor einem Rechtsstreit geschützt wären. Sowohl Robinson als auch Lycoming sind sich dieser Satzung bewusst. Die Familien der Opfer sollten so früh wie möglich einen eigenen Parteivertreter einbinden. Die Herstellervertreter werden versuchen, sich vor Haftung zu schützen und bei der Steuerung des NTSB mitzuhelfen.

Diese Familien verdienen es, dass jetzt auch ihre eigenen Augen und Ohren arbeiten.

Dies ist nicht der erste Absturz des Robinson R22-Hubschraubers. Bei früheren Vorfällen hat die Robinsons Helicopter Company angegeben, dass eine mangelnde Pilotenausbildung dafür verantwortlich sei und dass weitere Richtlinien eingeführt würden. Leider haben diese Richtlinien nicht das Leben des Piloten und des Fotografen gerettet, die bei dem jüngsten Absturz ums Leben kamen.

Tragischerweise können Piloten und Passagiere und/oder ihre Familien bei der Suche nach Gerechtigkeit nach einem Absturz oder einem tödlichen Ereignis auf ungerechtfertigte rechtliche Hürden stoßen, sei es durch rechtliche „Bürokratie“, Behinderung oder „Verzögerung“ des Zeitrahmens durch den Angeklagten oder vieles mehr Ursachen.


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