Lichter, Kamera, Action im Operationssaal

Videobeweis für ärztliche Kunstfehler

Obwohl der Vorschlag seit mehreren Jahren anhängig ist, ist der Kampf vorbei AB 863, das es Patienten ermöglichen würde, chirurgische Eingriffe aufzuzeichnen, läuft gerade auf Hochtouren. Könnte sich dieser fortschrittliche Vorschlag auf andere fortschrittliche Staaten wie New York ausweiten?

Der südkoreanische Gesetzgeber hat kürzlich eines der weltweit ersten Gesetze verabschiedet, das Überwachungskameras in Operationssälen erlaubt.

Befürworter sind davon überzeugt, dass ähnliche Maßnahmen in den Vereinigten Staaten die Zahl der Klagen wegen ärztlicher Kunstfehler verringern würden, da sich jeder von seiner besten Seite zeigt, wenn er weiß, dass jemand zusieht.

Aber nicht alle sind überzeugt. Auch die Anwälte einiger Kläger, die Opfer von Behandlungsfehlern vertreten, sind skeptisch.

„Ich denke nicht, dass es besonders beweiskräftig wäre, um eine Abweichung von einem ordnungsgemäßen Verfahren zu beweisen, da es schwierig wäre, das Operationsfeld zu visualisieren“, bemerkte einer.

Tatsächlich „denke ich, dass dies möglicherweise zu irreführenden Einschätzungen dessen führen wird, was passiert, und möglicherweise nicht alles Relevante erfasst“, fügte er hinzu.

Andere wiesen auf mögliche technische Probleme hin, z. B. darauf, dass die Kamera während des gesamten Verfahrens im richtigen Winkel steht.

Videobeweise in Zivilklagen

Wie so ziemlich alles andere hat sich auch die Videotechnik in Gerichtssälen in den letzten 25 Jahren stark verändert.

Früher waren Videobeweise oft wenig überzeugend. Das körnige Schwarz-Weiß-Material, das die meisten Kameras aufzeichneten, war aus der Entfernung schwer zu erkennen. Es gab auch technische Probleme. Die meisten Gerichtssäle hatten keine Bildschirme.

Jetzt liegen die Dinge anders. Die meisten Kameras zeichnen hochauflösendes digitales Filmmaterial auf. Darüber hinaus sind die meisten Gerichtssäle für Videobeweise vorverkabelt. Wenn Geschworene einen riesigen Fernseher an der Wand sehen, erwarten sie, etwas auf diesem Fernseher zu sehen.

Mit fortschreitender Technologie hat sich auch das Gesetz ein wenig geändert. Früher war die Authentifizierung von Videobeweisen ein ziemlich unkomplizierter Prozess.

Jetzt ist es mehr involviert. Schließlich kann ich Bilder auf meinem Laptop mit Photoshop bearbeiten und sie sehen ziemlich realistisch aus. Stellen Sie sich vor, was professionelle Redakteure mit professionellen Bearbeitungswerkzeugen tun können.

Diese Fragen sind besonders heikel, wenn eine Seite in diesem Rechtsstreit, die in dieser Situation der Opfer-Kläger ist, das Videomaterial bereitstellt.

Um den Videobeweis zu maximieren, a Anwalt für Personenschäden in New York muss oft die Extrameile gehen. Häufig bedeutet das, einen unabhängigen Videoeditor an den Stand zu rufen. Diese Person bezeugt dann, dass das Videomaterial in keiner Weise verändert wurde.

Beweise bei Ansprüchen wegen ärztlicher Kunstfehler

Technisch gesehen ist es relativ einfach, einen Behandlungsfehler nachzuweisen. Der Pflegestandard ist hoch und die Beweislast gering. Aus praktischer Sicht sieht die Sache anders aus.

Erstens muss das Opfer/der Kläger den Versorgungsstandard in einem Anspruch auf ärztliche Kunstfehler begründen. Ärzte müssen chirurgische Eingriffe immer nach Vorschrift durchführen. Sie können keine Abkürzungen nehmen oder Schritte hinzufügen, selbst wenn ihre Erfahrung und ihr Training etwas anderes nahelegen.

Ärzte haben übrigens eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Patienten. Sie müssen alle anderen Bedenken wie Zeitersparnis oder Geldverdienen zurückstellen und nur das tun, was das Beste für ihre Patienten ist.

Als Nächstes muss das Opfer/der Kläger nachweisen, dass die medizinische Versorgung den akzeptablen Standard unterschritten hat. Videobeweise könnten in diesem Punkt sehr nützlich sein. Anstatt über die Taten des Arztes zu spekulieren, kann ein Zeuge die Geschworenen per Video auf die Fehler hinweisen.

Ein unbeabsichtigter Fehler ist keine Fahrlässigkeit. Weder ist ein schlechtes chirurgisches Ergebnis. Vielmehr muss das Verhalten des Arztes so schlecht sein, dass er gegen die vorgenannte Sorgfaltspflicht verstoßen hat.

Wir sollten auch über die Beweislast bei einem Fahrlässigkeitsanspruch sprechen. Normalerweise müssen Opfer/Kläger Fahrlässigkeit oder mangelnde Sorgfalt durch ein Überwiegen der Beweise oder eher als nicht beweisen. Das ist eine der niedrigsten Beweislasten im New Yorker Recht.

Verfügbare Entschädigung bei Ansprüchen wegen chirurgischer Fehler

Schadensersatzansprüche bei einem chirurgischen Fehler beginnen in der Regel mit dem Ersatz wirtschaftlicher Verluste, wie z. B. Arztrechnungen aufgrund einer erforderlichen Revisionsoperation.

Darüber hinaus sind viele Opfer von Operationsfehlern für lange Zeit nicht in der Lage zu arbeiten. In manchen Fällen sind sie nie wieder arbeitsfähig.

Diese Opfer haben auch Anspruch auf Entschädigung für ihre nicht wirtschaftlichen Verluste, wie Schmerzen und Leiden. Um diese Verluste zu berechnen, multiplizieren die meisten Anwälte die wirtschaftlichen Verluste mit zwei, drei oder vier, meist abhängig von den Fakten des Falls.

Vor allem, weil die Sorgfaltspflicht so hoch ist, ist normalerweise auch ein zusätzlicher Strafschadensersatz verfügbar. Das Opfer/der Kläger muss durch klare und überzeugende Beweise beweisen, dass der Beklagte ein bekanntes Risiko vorsätzlich außer Acht gelassen hat.

Beweise sind bei Fahrlässigkeitsansprüchen von entscheidender Bedeutung. Für eine kostenlose Beratung mit einem erfahrener Anwalt für Personenschäden in New York, contact Napoli Shkolnik .