Schadstoffe mit zunehmender Besorgnis: PFAS in Ihrem Wasser

Anfang 2021 befasste sich die Environmental Protection Agency mit zunehmend besorgniserregenden Schadstoffen im Trinkwasser und hob das Vorhandensein von PFAS hervor. Die EPA reguliert 90 Schadstoffe im Trinkwasser, aber nicht PFAS.

Es gibt über 4.700 bekannte PFA-Verbindungen in einer Vielzahl von Anwendungen verwendet. Von 4.700 bekannten PFA-Verbindungen, 29 werden als Verunreinigungen des Trinkwassers gefunden.

Was sind PFAS? 

Per- und Polyfluoralkyll-Substanzen (PFAS) sind eine Klasse toxischer, vom Menschen hergestellter Substanzen, die seit den 1940er Jahren verwendet werden. PFAS werden für verschiedene Anwendungen verwendet, darunter Beschichtungen für Antihaftpfannen, Fast-Food-Verpackungen, Kosmetika und Shampoos. PFAS werden auch in Feuerlöschschäumen und wasserdichten Stoffen verwendet, weshalb sie landesweit häufig in Wasserquellen in der Nähe von aktuellen oder ehemaligen Militärbasen und Feuerlöscheinrichtungen nachgewiesen werden.

PFAS sind nicht biologisch abbaubar und können Tausende von Jahren im Ökosystem verbleiben. Diese Beständigkeit gegen Zersetzung hat ihr den Spitznamen „Ewige Chemikalie“ eingebracht. PFAS kontaminieren die Wasserversorgung durch Abfluss von Regenwasser und Versickern im Erdreich. PFAS können auch in Abwässern und Deponien gefunden werden. Wenn Wasservorräte nicht angemessen aufbereitet werden, können PFAS in Verbraucherhaushalte gelangen und über das Leitungswasser aufgenommen werden.

95 % der seit 1999 von der CDC getesteten Personen wurden positiv auf PFAS getestet in ihren Körpern. Da waren 2.854 Standorte in 50 Bundesstaaten deren Wasserquellen nachweislich PFAS enthalten. 

Gesetz über sicheres Trinkwasser 

Die EPA (Environmental Protection Agency) hat die Aufgabe sicherzustellen, dass amerikanische Haushalte Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Um die Bemühungen der EPA zu unterstützen, werden Änderungen am Safe Drinking Water Act vorgenommen, der in den 1970er Jahren verabschiedet wurde.

Das Trinkwasser- und Abwasserinfrastrukturgesetz von 2021 gewährt verschiedenen Staaten $35 Milliarden, einschließlich Reserven der amerikanischen Ureinwohner, um Reparaturen in ihren Wassersystemen zu ermöglichen. Dieser Gesetzentwurf enthält auch Bestimmungen, um weitere Untersuchungen zu neu auftretenden Wasserverunreinigungen zu ermöglichen und etwas Licht auf Verunreinigungen zu werfen, die ansonsten in anderen Studien vernachlässigt wurden. Der überarbeitete Gesetzentwurf regelt auch Abwasser- und Regenwassereinzugsanlagen.

Die EPA schlägt auch erneut die fünfte unregulierte Kontaminantenüberwachungsregel (UCMR 5) vor, um aktualisierte Daten über das Vorhandensein von PFAS in Trinkwasser zu sammeln. Zusammen mit der Biden-Harris-Administration wird die EPA diese Daten nutzen, um die Auswirkungen von PFAS auf die Gesundheit der Verbraucher und die Umwelt zu untersuchen.

Kürzlich veröffentlichte die EPA ihre Strategischer Fahrplan für PFAS: Handlungsverpflichtungen der EPA 2021-2024. Durch eine gemeinsame Anstrengung zwischen der Regierung, lokalen Stämmen und Gemeinden zielt die EPA darauf ab, die Auswirkungen von PFAS im Trinkwasser anzugehen und was getan werden kann, um dies zu vermeiden. Die Agentur sagt, dass ihr Dreijahresplan einen Plan beinhaltet, Verschmutzer finanziell zur Verantwortung zu ziehen, die Überwachung und Datenerfassung zu verstärken und eine aggressive und durchsetzbare Grenze für PFAS im Wasser festzulegen. Die EPA schlägt außerdem vor, bestimmte PFAS als gefährliche Stoffe zu bezeichnen CERCLA.

Ein Umweltanwalt kann die Einzelheiten dieser Bestimmung mit jedem besprechen, der nach Erläuterungen zu den Änderungen sucht. 

Andere Verunreinigungen: TCE und 1-4 Dioxan 

PFAS sind nicht die einzigen Schadstoffe, die Anlass zur Sorge geben. Andere giftige Substanzen wie TCE und 1-4-Dioxan haben es in die Wasserversorgung geschafft und stellen ernsthafte Gesundheitsrisiken für Verbraucher dar. 

Laut einer EWG-Analyse, 7 Millionen Amerikaner in 27 Bundesstaaten wurden mit 1-4 Dioxan kontaminiert. 1-4-Dioxan ist eine krebserregende Substanz, die durch Lecks in Sondermülldeponien und Produktionsanlagen in das Wassersystem gelangen kann. Aufgrund seiner weit verbreiteten Verwendung in Kosmetika, Waschmitteln und Haushaltsreinigern kann 1-4 Dioxan leicht Wasserquellen kontaminieren, wenn es unbehandelt bleibt.

TCE (Trichlorethylen) ist eine Substanz, die in Holzlacken und Farbentfernern verwendet wird. Wenn es mit anderen Substanzen kombiniert wird, kann es verwendet werden, um verschiedene Chemikalien herzustellen. Wenn TCE auf Deponien auf den Boden geworfen wird, kann es Trinkwasserquellen verschmutzen. In einigen Fällen kann TCE in die Wasserquelle gelangen, indem es nahe gelegene Bäche und Brunnen verschmutzt. TCE bleibt bis zu einer Woche nach der Exposition im Körper, und eine langfristige Exposition gegenüber TCE kann zu Leberkrebs, Non-Hodgkin-Lymphom und Nierenkrebs führen.

Jeder, der von der Verschmutzung seiner Wasserversorgung betroffen ist, kann sich von einem qualifizierten Umweltanwalt beraten lassen. Wenden Sie sich an Napoli Shkolnik für eine kostenlose Fallbewertung mit einem erfahrenen Anwalt.